Freitag, 27. März 2020

Viele Gefahren

 
Dieses Foto schickte mir meine Schwägerin aus München. Sie hatte es am Straßenrand fotografiert. Gleich begann meine kreative Hirnhälfte zu rattern:
 
 
Zwei Igel treffen sich im Supermarkt und beginnen sich zu unterhalten.
 
Sagt der kleine Igel zum großen Igel:

Hast Du auch schon von diesem komischen Kronendingens gehört?
 
Nee, was für ein Kronendingens denn? fragt der Große.
Aber ich sehe gerade ... hinter dir kommt so ein Krake, der packt dich gleich.
Komm, wir laufen schnell weg!
 
Und was war das jetzt mit diesem Kronendingens? schreit er hechelnd noch  dem anderen zu.
 
Woraufhin der Kleine schreit: Ey! RENN! Hast du jetzt keine anderen Sorgen? VERGISS ES!!!
 
 
Kommentiere gern, was der Krake für Dich ist.
 
 
Variante:
 
Erfinde zu dem Foto eine eigene Geschichte zum Thema. Ich freue mich drauf! 
 
Gern auch per Mail an (Text wird hier auf Wunsch veröffentlicht):

Donnerstag, 26. März 2020

Corona – das KRONEN-Virus – ein Helfer für die Erde


Eines vorweg:

Ich spreche in meinem heutigen Blogpost häufig in Bildern, die wir Menschen alle verwenden. Wir denken in Bildern, Bilder wirken in uns, durch uns und auf uns. Sie sind die Akteure unseres Unterbewusstseins, das es HIER und JETZT (= in der ewigen Gegenwart) zu beleuchten gilt. 


Es werden viele Entsprechungen verwendet, denn es gelten in allem Lebendigen die sieben hermetischen Gesetze. Dazu lege ich meinen Bloglesern folgende Website sehr ans Herz: Die 7 hermetischen Gesetze: Wie funktioniert unser Leben?


Die Pandemie ist ein Bewusstwerdungsprozess, der uns alle wandeln kann. Wenn wir uns dafür entscheiden, und zwar jeder nach seinem Vermögen, dann kann sie unserer Schöpfung die Krone aufsetzen, den Globus zum König krönen.

Dies geschieht nicht durch das Erscheinen eines neuen Messias, nein, es ist viel einfacher: Es geschieht IN JEDEM EINZELNEN von uns. Der Messias, dessen Wiedererscheinen so viele Propheten vorhergesagt haben, erwacht in unseren Herzen. Dies ist ein spürbarer Vorgang. HIER. JETZT. IMMERDAR. Wir entwickeln Mitgefühl, wir helfen uns gegenseitig, wir haben Verständnis füreinander. DAS sind die Zeichen. Es ist eine Frage des Bewusstseins unserer seelischen Einheit hinter der Vielfalt der äußeren Erscheinungen.
Wie kann das zum Ausdruck kommen?

Oft habe ich in den letzten Tagen erlebt, dass man sich begegnet, ganz sorgfältig auf den derzeit erforderlichen Abstand achtet und sich dabei trotzdem freundlich zulächelt. Es ist so ein leises Lächeln, so ein spürbares Einverständnis darüber, was wir kollektiv gerade tun. Es ist etwas in unserem Herzen angekommen. Vielleicht noch nicht in allen, aber doch in sehr vielen!

Die Erde hat Fieber – so lese ich es hier und da auf Brückenpfeilern, auf grauen Betonwänden, auf Zäunen. Solche Graffitis sind Anklage. Gegen wen eigentlich? Gibt uns diese Pandemie, die wirklich JEDEN betrifft, nicht eine großartige Chance, das Fieber der Erde als Heilmittel zu betrachten und den Kranken (den Globus) zu pflegen, bis er wieder gesund ist?

Menschliches Fieber – das wissen wir alle – hat eine Funktion. Es ist Bestandteil unserer Immunpolizei, die mit Hitze allen Eindringlingen zusetzt. Weiße Blutkörperchen etwa werden in warmem Milieu aktiver. Deshalb erhöht der Körper die Temperatur auf 38 bis 41°C. Ganz von selbst! Und das erfüllt einen Sinn. Erst bei noch höheren Temperaturen lässt die Aktivität der Immunpolizei wieder nach. Es kommt unweigerlich zum Tod des Organismus, weil sich bei zu hohen Temperaturen die Struktur der körpereigenen Eiweißstoffe verändert. Das kennen wir vom Eierkochen. Gekochte Eier haben ein festes, gestocktes Eiweiß. Das Leben darin ist zum Erliegen gekommen, selbst, wenn es befruchtet worden ist. Körperwärme dagegen ( = Bebrüten) fördert die Entwicklung des Embryos und bringt es zum Leben. 

Bis unterhalb dieser Fieberhöhe (unter 40° C) ist es daher gut, die natürliche Abwehr des Körpers geschehen zu lassen, bei entsprechender Lebensenergie evtl. sogar zu fördern. Ab unter die Bettdecke und schwitzen! Das ist die beste Medizin. Zu hohes Ausschlagen der Fieberkurve lässt sich durch Wadenwickel begrenzen. Unsere Großeltern wussten das noch. Heute dagegen bevorzugt man den Weg, den Körper mit Chemikalien noch weiter zu schwächen. Das Bewusstsein wird weiterhin im Winterschlaf gehalten.

Und was bedeutet das für unseren Planeten? Die Erde hat Fieber. Als Entsprechung finden wir die weltweite Klimaerwärmung. Die geht vorbei, wenn der Planet seine Immunabwehr aktiviert hat. Und die besteht nun ausgerechnet in einem Virus? Wieso nicht?

Dieses Virus zwingt uns gerade kollektiv zu einem Verhalten, das die Erde wieder durchatmen lässt.

In den italienischen Häfen wurden wieder Delfine gesichtet, in Venedigs Kanälen schwimmen wieder Fische, chinesische Kinder sehen in den großen Ballungsgebieten zum ersten Mal, was ein blauer Himmel ist. Wie schnell das geht, können wir derzeit beobachten.

Zugleich hören wir aber auch die Stimmen derjenigen, die den Ruf der Erde, unseres wunderschönen Planeten noch immer nicht verstanden haben. Sie planen schon, was sie nach der Pandemie tun werden. 

Es ist erlaubt, an dieser Stelle mal den Kopf zu schütteln. Heute Morgen im Fernsehen gesehen:

„Ich weiß schon, was ich dann mache: All die Reisen nachholen, die ich jetzt nicht machen durfte. Nach Griechenland, dann nach … …“

Ginge es um einen kranken Menschen, wäre das mit etwa folgendem Verhalten vergleichbar:

„Ich habe die Grippe überstanden. Endlich! Jetzt kann ich die ganzen versäumten Barbesuche, die Sportstunden, das Arbeitspensum, die Besuche mit Freunden – all das nachholen. Und mal wieder ordentlich einen drauf machen!“

Wie ein Alkoholkranker nach dem Entzug: „Jetzt reicht’s aber mit dem Verzicht. Bin ich froh, dass ich das hinter mir habe! Zur Feier des Tages hole ich mir jetzt mal `ne Buddel Rum und kipp mir erst mal ordentlich einen hinter die Binde.“

"Na, dann mach mal", würde ich als Arzt sagen. "Auf Wiedersehen und bis in Kürze dann bei mir in der Praxis."

Einleuchtend, oder?

Und genau DAS müssen wir jetzt als menschliches Kollektiv lernen. Und genau DESWEGEN schreibe ich das hier. Denn das Leben spielt sich immer in Entsprechungen ab. Was wir im Kleinen nicht lernen, wird auch im Großen den Globus nicht heilen können.

Es geht jetzt aber nicht mehr um den Einzelnen. Es geht auch nicht um irgendwen Bestimmtes, der verantwortlich ist. Keinen Führer, der alles besser zu wissen meint. Für unseren wunderbaren Erdenball sind wir ALLE verantwortlich. Und dabei kann jeder, dem das bewusst geworden ist, einen anderen an die Hand nehmen und ihm solche Entsprechungen aufzeigen. Mehr nicht! Dabei darf jeder das einsetzen, was er am besten kann. Und sich dessen bewusst sein, dass er GENAU DAMIT unserem Planeten den Weg zur Heilung bereitet.

Atme DEINE Bestimmung in die Welt hinein, so dass die Welt MIT DIR daran heile! 

Diese Erkenntnis stieg mir bereits im August 1999 ins Bewusstsein – und seitdem hängt sie an meiner Wand. 

Worum es vor allem nicht mehr geht, ist die Zuweisung von Schuld. Diese Energie ist völlig vergeudete Energie. Sie führt nur zu Krieg und weiteren Schmerzen.Warum schaffen wir den Schuldbegriff nicht einfach ab?

Wir können doch zuschauen bei dem, was Herr Meier, Mariechen, Frau Schmidt und Oma und Opa können und einbringen mögen. Uns gegenseitig applaudieren und uns miteinander freuen. 

Und wie viel Zeit braucht das? Es liegt in unserer eigenen Hand.

Nach so kurzer Zeit schon nehmen wir wahr, dass die Luft wieder klarer ist. Niemand redet aktuell von zu vielen Abgasen. Die Abgasmessstellen in den Städten – was ist eigentlich mit denen? Messen die noch? Und wenn ja, was messen sie wohl? Das würde mich wirklich mal interessieren. Wird DAS mal veröffentlicht? Darf man das erfahren? 

Da möchte man die Politiker doch ermuntern, auch DIESE Aspekte mal mit ins Spiel zu bringen. Das wirtschaftliche Risiko haben doch weltweit alle Politiker bis zu einem hohen Grad bereits in Kauf genommen. Mit durchaus positiven Folgen. Warum sieht man so wenig davon in den Medien? Neue Wirtschaftszweige können sich auftun. Eine nachhaltigere Wirtschaft ist doch schon seit Jahrzehnten gewünscht. Und das nicht nur unter ein paar (sogenannten) Spinnern, den Propheten einer neuen Zeit, die immer zuerst mundtot gemacht werden. JETZT und HIER ist die Zeit reif!

Hinter allen hemmenden Kräften steckt kollektiv die Angst, dass nach dem Sterben von etwas Altem nichts mehr kommt. Nein, es ist nur ein großer Umbruch, den die Weltbevölkerung mit positivem Zusammenschluss durchstehen kann und wird. Wie viele große Krisen braucht sie dazu denn noch?

Ist das Leben in der akuten Phase eigentlich zum Erliegen gekommen?

Nein! Im Gegenteil! Es gibt wieder Sinnvolles zu tun. Die Vernetzung der Menschheit durch das große Erdhirn, das Internet, das schon Teilhard de Chardin (1881 – 1955) beschrieb und das er Noosphäre nannte, bevor es die technischen Erfindungen gab, die das Erdhirn in die Realität bringen konnte, hilft uns JETZT, das Richtige zu tun. Kein einzelner Mensch kann derzeit Rat geben. Niemand weiß, was in der nächsten Zeit passieren wird. Wir alle leben gezwungenermaßen und irgendwie doch freiwillig im HIER und JETZT.

Die Menschheit geht – so wie sonst einzelne gestresste Manager – kollektiv in Klosterklausur. Der Stress wird abgebaut, man entwickelt einen kollektiven Fatalismus, der sich wie ein Flächenbrand ausbreitet.

Die meisten Menschen protestieren nicht dagegen, dass sie in langen Schlangen vor dem Supermarkt stehen, weil erst andere den Laden verlassen müssen, damit sie hineindürfen. Die meisten Menschen halten den erforderlichen Abstand voneinander. Viele entwickeln eine unglaubliche Kreativität, die sie zum Wohle der Gemeinschaft einsetzen. Und wir tun das offenbar ganz freiwillig, denn wir erkennen, dass der andere, der uns gegenüber steht, nur ein anderer Teil von uns selbst ist. Wir sind uns alle Spiegelbilder!

Was du nicht willst, das man dir tu, das füg auch keinem anderen zu!

Corona, so nennt die ganze Welt das Virus, das global zu der aktuellen Pandemie führte. Kein Land ist mehr ausgenommen. Es ist ein grenzüberschreitendes Phänomen. Nicht die Abgrenzung zu anderen Ländern ist der entscheidende Faktor zur Heilung, sondern die Isolierung des Einzelnen in sich selbst, die zur Bewusstwerdung führt. Das Abstandhalten macht uns als Seelen zu Gleichen unter Gleichen. Alle sind wir Licht, jeder eine Kerze, zusammen eine Sonne – das Licht, das unser irdisches Leben nährt. Jeder mit besonderen Talenten, besonderen Aufgaben fürs Ganze.

Corona ist das lateinische Wort für KRONE, aber auch für KRANZ (Herzkranzgefäße = Koronargefäße). Es umfasst das Erdherz wie die koronaren Gefäße das menschliche Herz umfassen. Es sitzt als Krone auf dem Kopf der Erde und wird damit zur Insignie der Macht. Nicht der Macht EINES EINZIGEN, sondern der Macht JEDES EINZELNEN. 

Corona macht nun alle Aufrufe zur Änderung der Lebensweise des Einzelnen überflüssig. Wir TUN jetzt einfach, was Klimaaktivisten schon lange kopfschüttelnd gefordert haben.

Warum? Weil plötzlich alle Angst vor dem Sterben haben.  

Wir haben das Reisen aufgegeben – derzeit ist es fast vollständig zum Erliegen gekommen. Wir fahren viel weniger in der Weltgeschichte herum, die Kreuzfahrtschiffe liegen im Hafen, die weltweiten Flüge haben stark abgenommen. 

Es war eine halbe Minute vor 12, als die Natur uns einen unsichtbaren, nanopartikelwinzigen Feind schickte, den Robert Betz vermutlich den winzigsten „Arschengel“ der menschlichen Geschichte nennen würde. Die Zeit war halt noch nicht reif. Die himmlische Macht musste noch etwas deutlicher werden. „Ah“, hat sie sich wohl gesagt, „ich weiß, was die Menschen zum Umdenken bringen kann. Wenn es um ihren persönlichen Tod geht, dann werden sie meistens wach.“ Und schickte ein Virus, das mit dem Tode droht. Und alle gehorchten. Na also! Geht doch!

Schon immer hat es Grippewellen gegeben. Erste Fingerzeige vielleicht schon. Aber die Zeit war noch nicht reif. Viele Menschen haben dabei ihr Leben gelassen (und bekamen in einem neuen Körper eine neue Chance zur Bewusstwerdung – neues Leben, neues Glück).
Die Angst geht um. Immer noch. Aber wovor Angst haben, wenn wir mehr und mehr begreifen, dass Tod nur ein anderes Wort für Wandel ist? 

Und so lang du das nicht hast,
dieses Stirb und Werde,
bist du nur ein trüber Gast
auf der dunklen Erde.
schrieb Johann Wolfgang von Goethe als Quintessenz in seinem Gedicht Selige Sehnsucht.

Und womit endet Hermann Hesses Gedicht Stufen?
Mit der Vermutung, …
Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde
Uns neuen Räumen jung entgegen senden,
Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden …
Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!

Ja, auch er spricht von Gesundung im Zusammenhang mit dem Sterben. Und sterben wir nicht unser Leben lang und können es auch widerstandslos hinnehmen? Die meisten jedenfalls. Die anderen laufen Schönheitsgurus nach, die versprechen, sie könnten im Herbst die sterbenden Blätter noch eine Weile länger am Baum halten. Womit? Mit Kleber vielleicht? Manche Schönheits-OP lässt das verjüngte Gesicht tatsächlich so aussehen, als hätte der Chirurg etwas Kleber angesetzt, um die alternde Wangenhaut an die Ohren zu kleben. Oder zu tackern. Frankenstein lässt grüßen. 

Im Internet findet man viele Beispiele von Prominenten, die diesen Weg gegangen sind. Jeder wird sie finden, wenn er danach schaut. Das Beispiel von Dagmar Berghoff, zu deren Fotos ich hier zunächst Links gesetzt habe, habe ich nach reiflicher Überlegung wieder entfernt. Es könnte als Häme gedeutet werden und das liegt mir fern, denn dieser Frau zolle ich tiefen Respekt für ihre Lebensleistung!

Wir sterben also. Alle. Ausnahmslos. Und Corona (die KRONE) hält uns plötzlich den Atem an, wir hocken wie das Kaninchen vor der Schlange und um Schlimmeres zu vermeiden, ziehen wir uns zurück und betrachten die globale Krone auf vielfältige Weise. So, wie ich es heute tu. Und so, wie es jeder auf seine Weise tut. Denn wir sind Individuen. Die sich gegenseitig beREICHern, wenn wir es mit Liebe tun. Oder die sich gegenseitig verARMen, wenn wir es ängstlich tun.

Liebe BlogleserInnen,

Euch wünsche ich heute im Wesentlichen nur eines in dieser ver-rückten Zeit:

Bekommt oder bewahrt Euch VERTRAUEN in das, was gerade geschieht! Schließt Euch zu dem zusammen, was wir kollektiv sein dürfen: Zur Krone der Schöpfung.

Nutzen wir die Chance!

Ich werde das gerade so sehr im Zentrum der globalen Wahrnehmung stehende Thema hier fortführen. JEDerZeiT notierend, was mir dazu einfällt. Das Leben bleibt spannend ...

Dienstag, 17. März 2020

Corona überall

Liebe BlogleserInnen,

angesichts der aktuellen Pandemie, ausgelöst durch das Coronavirus, setze ich mich auch in meinem Gartenblog damit auseinander. 

Vielen Menschen fallen dazu viele Dinge ein.

Die Medien sind voll davon.

Ich versuche in meinem Garten- und Naturblog dem Phänomen andere Aspekte abzugewinnen. Mich dabei zu begleiten, dazu lade ich Euch herzlich ein:



Viel Spaß beim Spazierengehen!



Samstag, 25. Mai 2019

Ein magischer Moment

Es gibt Momente im Leben, in denen das Ewige sich auf besondere Weise bemerkbar macht. Zu solchen Momenten zählen Geburt und Tod ... oder überhaupt Schwellenmomente. Dazu ein Tagebucheintrag in meinem Gedankentagebuch:


Nicht länger hell, sondern früher spät

In loser Folge will ich auch ein paar Tagebucheinträge in mein Weblog holen, und zwar in Originalgestalt (handschriftlich). Es handelt sich dabei um Erlebnisse, Gedanken, Meinungen ...


Donnerstag, 12. Oktober 2017

Glück ist ...


Diesen hübschen Folienaufkleber nahm ich mal aus einer Zeitschrift heraus und befestigte ihn auf einer weißen Fliesenwand bei uns zuhause. Wie oft bestätigt sich doch diese Lebensweisheit, WENN MAN SEINE (HERZENS-)AUGEN OFFEN HÄLT!

In diesem Blog werde ich eine Serie von Posts einstellen, die solche Momente dokumentieren. Erlebt ... wusch ... weg? Eigentlich schade! Warum nicht mit anderen teilen und sie dazu anregen, ihre eigenen Glücksmomente bewusster zu erleben!?

Heute also Folge 1 ...

Kleines Glück 1


Nach dem Einkauf auf dem Wochenmarkt kam ich heute bereits zum zweiten Mal an einem bestimmten Handarbeitsgeschäft vorbei. Ich hatte gehört, dass es in diesem Geschäft, in dem ich sonst kaum etwas kaufe, ein spezielles Garn geben solle, das ich für ein Wunschprojekt bräuchte. 
Habe ich nicht genug zu stricken? dachte ich und ging weiter.
Aber das Wunschgefühl im Herzen blieb ... sehr stark blieb es.
Als ich beim zweiten Mal vorbeikam, dachte ich, ich könnte ja einfach mal reingehen und fragen, ob das Garn überhaupt in meiner Wunschfarbe vorrätig ist. Ich hatte nämlich in dem oben abgebildeten Heft diese schöne hellblaue Jacke gesehen. Ich wollte sie aber gern in einem herbstlichen Gelb. So hatte ich im Internet nach dem Garn und den potenziellen Farben gegoogelt. Ob Herbstgelb dabei ist?, dachte ich. Ja, es war dabei. Ein wunderschönes warmes Orangegelb!
Also betrat ich heute - im Herzen neugierig wie ein Kind - den Laden.
"Haben Sie LAMANA-Garn?" fragte ich. "Ja", sagte die Inhaberin, "von LAMANA haben wir eigentlich alles."
Mein Herz begann zu klopfen. Vor Freude natürlich. Aber ob meine Wunschfarbe wohl vorrätig wäre?
JA! Sie war vorrätig! Gar nicht so selbstverständlich, denn die Jacke wird aus zwei verschiedenen Qualitäten der Marke LAMANA gestrickt. Beide waren in Herbstgelb vorrätig.
"Und die Menge?", fragte ich. "Haben Sie die auch vorrätig?"
"Aber ja", sagte die Inhaberin. "Die habe ich da. Warten Sie mal ...", und verschwand im Lager hinter ihrem Geschäft. Kurz darauf lagen die goldgelben Kuschelkugeln auf dem Tresen.

Wollte ich heute Wolle kaufen? - Nein!

Hatte ich den Wunsch in mir gehegt und gepflegt, mir diese Jacke bald stricken zu können? - Ja!

Ich bezahlte, verließ GLÜCKlich den Laden, zeigte meinem Schatz, der vor der Tür mit dem großen Einkaufsrolli gewartet hatte, meine Wolljuwelen (ja, so empfand ich diese kostbaren Alpaka-Knäuel) und wir gingen weiter.


Kleines Glück 2


Wir kamen am Schaufenster eines Textilgeschäfts vorbei. "Halt, bleib doch mal gerade einen Moment stehen", sagte ich und deutete auf einen schönen Rucksack mit passendem Schal. 
Da ich immer offene Augen für Taschen und Strickwaren habe, weil ich mich gern auch inspirieren lasse, holte ich mein Handy hervor und machte ein Foto. So kann man einen Rucksack auch machen, dachte ich und freute mich über das kleine GLÜCK, diesen schönen Rucksack gesehen zu haben. Auch der Schal, der genau dazu passte, erfreute einfach mein Herz. Nein, kaufen MUSS ich ihn gar nicht. Kann ich nicht stricken? Kann ich nicht nähen? Zufrieden steckte ich mein Handy in die Tasche und wir beschlosssen, nach unserem Einkauf noch in ein kleines Fachwerkhauscafé zu gehen und zum Abschluss des Stadtaufenthalts einen Kaffee zu trinken. 


Kleines Glück 3


Was mag frau am liebsten bei solch einer Gelegenheit, bei der man gemütlich ein wenig über das Erlebte und das Geplante klönt? Einen Cappucino. Und wenn der auch noch so ein hübsches Federchen trägt, ist das nicht nur Balsam für die Geschmacksnerven, sondern auch ein kleines GLÜCK für die Seele.


Kleines Glück 4


Als wir anschließend zu unserem Auto zurückkamen und unser Einkaufsgut in den Kofferraum packen wollten, stellte ich fest, dass das Auto sehr stark verschmutzt war. Während manch einer dann nur im Sinne hat, baldmöglichst in die Waschanlage zu fahren, entdeckte ich das kleine GLÜCK in dem Schmutz ... ist es nicht HERZig? Und daneben noch die vielen fliegenden Luftballons ... 




So erschaffen wir uns laufend das große GLÜCK - selbst im vermeintlichen Schmutz - wenn wir nur die Augen des Herzens öffnen, denn wir sehen nur mit dem Herzen gut.

GLÜCK ist ein Gefühl, das sich beim Wahrnehmen vieler netter kleiner Dinge und Ereignisse einstellt, die an uns vorüberlaufen würden, wenn wir nicht offenen Herzens blieben.

Und damit bestätigt sich die Lebensweisheit:


Mittwoch, 28. Juni 2017

Ein schwarzes T-Shirt wird blau

Synchronizitäten machen fröhlich, nachdem man meistens zuerst verdutzt ist.

So heute Morgen ...

Ich stand hinter dem Küchenfenster und bereitete den Tee neben der Spüle zu. Draußen sah ich in etwa 25 m Entfernung unsere Nachbarin, die ihre Tasche ins Auto stellte. Vermutlich wollte sie zur Arbeit fahren.

Wie meistens trug sie ihr weit geschnittenes schwarzes T-Shirt. 

Ich dachte:

"Warum trägt sie nicht mal was Farbiges? Immer dieses Schwarz. Sie könnte doch auch mal so was Blaues tragen ..."

Dabei schaute ich an mir selbst herunter, sah auf meine aquablaue Bluse.

Im selben Moment schlug meine Nachbarin, die mich hinter dem Küchenfenster gar nicht wahrgenommen hatte, die Autotür zu und ging wieder ins Haus zurück.

Es dauerte nicht lange, bis sie wieder um die Hausecke geeilt kam und zum Auto zurückkehrte. Sie zupfte noch am Saum ihres weit geschnittenen T-Shirts, um dieses glatt über die Hose zu ziehen.

Das Shirt war aber nicht mehr schwarz, sondern ...

AQUABLAU!

Huuuuuuuuuuuch!

Wer dieses liest, wird meine Reaktion verstehen, nicht wahr?

Mittwoch, 26. April 2017

Gedanke, der aktiv werden lässt

Rede nicht ständig von dem,
was du machen willst,
sondern tu endlich das,
wovon du ständig redest.
JEDerZeiT

UN 26.4.17

Montag, 3. April 2017

Jenseits aller Schwellen


Als der Schöpfer die Meere erschaffen hatte, darin vielerlei Getier schwamm, darunter auch die Fische, wollte sich eines dieser Tiere nicht mit der Grenze des Wassers abfinden.

Was mochte wohl darüber sein?

Die Neugier des ihm innewohnenden Schöpferwesens lockte es immer wieder an diese Grenze heran. Hatte es doch alles ausgelotet, was unter dieser Grenze existierte.

Niemals würden sich Lebewesen aller Art damit abfinden, sich mit dem ihnen zugewiesenen Raum zu begnügen. Einzelne von ihnen sollten als Pioniere zu allen Zeiten ausbrechen und dabei ganz neue Räume erkunden.

Ein helles Licht durchdrang diese Grenze von oben, war aber nur undeutlich erkennbar.

Wie sehr drängte das Sehnen diesen Einzelgänger nun nach etwas ganz Neuem, nach etwas noch nie Erfahrenem. Wie sehr drängte es ihn, tief herabzutauchen in sein bekanntes Lebensreich und von dort einen riesigen Anschwimm zu nehmen, der es ihm ermöglichen sollte, die Wasserfläche zu durchbrechen.


Wie farblos erschien ihm inzwischen das ihm nur zu gut bekannte Lebensreich, bis er seinen Körper im Aufsteigen drehte, drehte und drehte …


und dabei in einem spiraligen Auftrieb urplötzlich die Grenze seines Reiches durchstieß. Eine ungeahnte innere Kraft war dabei sein Motor gewesen.


Sein Sehnen hatte all seine Ängste übertönt und mit einem mutigen Sprung war es ihm so gelungen durchzubrechen und das wärmende Antlitz des glühenden Lichts im für ihn völlig neu entdeckten Raum zu schauen. Mit seinem Sehnen hatte sich schon längst die körperliche Fähigkeit des Atmens in ihm entwickelt. So zog er mit den ihm gewachsenen Lungen einen tiefen Zug aus der Luft, die sich über der Grenze seines Reiches befand und zugleich füllte er sich mit dem Licht des überwässerigen Bewusstseins. Mit neu erworbenem Wissen, das seine vorherige Ahnung ersetzte, kehrte der Pionier zurück in sein bekanntes Nass, wo er fortan von seinem Erlebnis Zeugnis gab. Es war fast unmöglich, den anderen zu vermitteln, was sie hinter der Grenze ihrer Welt erwarten würde. Es war fast so, als wolle man einem lebenslang Blinden die Welt der Farben erklären, für die dieser nicht den entsprechenden Sinn entwickelt hatte.
Einen Weg, die Seelen der Sehnsüchtigen mit dem Wunder des Lebens zu befruchten, ist die Form des Märchens. Und aus diesem Grunde wurde dieses Märchen vom Fisch, der durch die Wassergrenze stieß und sich dabei in einen Wal verwandelte, geschaffen.

All-so wird es auch immer einzelne Menschen geben, denen ihr irdisches Daseinsfeld nicht genügt und die die Grenze zum Über- oder Außerirdischen, zur nächsten Dimension zu durchstoßen versuchen. Was mag hinter der Grenze des luftigen Daseins existieren? Hat der Mensch schon die Organe in sich vorbereitet, die zum Eintauchen in diese nächste Dimension erforderlich sind? Und was wird ihn, den ewig Neugierigen, hinter dieser Grenze erwarten?
Es gibt Menschen, die bereits fühlen, dass es eine weitere Existenz hinter der Grenze ihrer beschränkten Sehfähigkeit gibt. Beim Träumen und / oder kreativen Tun ahnen sie bereits, was sie in diesem neuen Raum erwartet. Es bedarf der Geduld der Evolution, um die erforderlichen Körperorgane umzuschulen. Oft sind es noch nicht klar zu umreißende Wahrnehmungen, die solchen Menschen zuteilwerden, doch ahnen sie das Morgenrot einer noch unbekannten Welt, die schon ewig existiert.
Wir dürfen uns geduldig darauf freuen, unser Sein als weiter und größer erfahren zu können, wenn wir aus dem uns bekannten Leben in ein neues hineinschießen, in dem das Licht des Bewusstseins heller und schöner erscheint, als wir es je in unseren Träumen wahrnehmen konnten.
Es gibt für uns Menschen am Rande unserer irdischen Existenz ein besonderes (fast über-)irdisches Phänomen, das uns ein nur schwaches Abbild davon gibt, was uns in der nächsten Dimension erwarten könnte …

REVONTULI
DAS POLARLICHT




Anmerkung:
Aus wissenschaftlicher Sicht ist der Wal aus einem Landtier, einem Huftier des Eozäns hervorgegangen. Dies ist der Autorin des vorangegangen Textes sehr wohl bewusst, doch soll der Text eine Parabel über die treibenden Kräfte der Evolution darstellen. Hervorgegangen ist diese Parabel aus einem zufälligen Abfallprodukt bei der Holzbearbeitung.

© Rêvant-Uli am 2. April 2017

Montag, 27. März 2017

Das Wunder des Menschseins

Manchmal, wenn man sehr viel zu erzählen hat, ist es schwierig, die Ereignisse in einer stimmigen Reihenfolge aneinanderzufügen. Denn in Wirk-L-ICH-T-keit* ist alles, was geschieht, netzartig miteinander verknüpft. 
Wenn man die Gesamtheit aller Ereignisse, die es jemals gab, gibt und geben wird, in einem großen, unendlichen Teppich darstellen könnte, müsste dieser aus wunderschönen, voneinander abhängenden Mustern geknüpft sein. Für eine chronologische Erzählung müsste man dann Wege auf diesem Teppich zeichnen. Dabei ginge viel von dem verloren, was ja in Wahrheit nicht getrennt voneinander existiert. Jede Art des Erzählens ist somit der unvollkommene irdische Versuch der Beschreibung des Göttlichen. 
Wir Menschen, die erst beim letzten Ausatmen möglicherweise das Gesamtteppichmuster werden schauen können, werden niemals die Vollkommenheit der Schöpfung ohne Lücke darstellen können. 
Doch werden uns die Ge-SCHICHT-en** auf Erden nie ausgehen. Wir werden immer wieder Neues oder Altes in neuer Gestalt zu erzählen haben. 
Und genau DAS ist das Wunder des MENSCH-SEINS!


*Diese Schreibweise wähle ich bewusst, um deutlich zu machen, dass hinter allem ein einziges Licht wirkt, eine einzige grenzenlose Energie, nämlich die Schöpfungsenergie, die alles erschafft und alles zerstört. Im Licht webt das ICH zwischen L(eben) und T(od) = L-ICH-T.

**Schichten wir nicht Phänomene des Daseins zu einem Schichtkuchen zusammen, wenn wir mit Worten darzustellen versuchen, was das Dasein ausmacht?

Dynamostat © UN 2004

Dieses Bild malte ich 2004. Es stellt geschlossene lebendige Kreise dar, die sich regenbogenfarbig-ganzheitlich um ein Balancesymbol zwischen Schwarz und Weiß (Yin und Yang) bewegen. So kann man den Hintergrund als irdische Erscheinungswelt sehen wollen, über dem die kosmischen Gesetze schweben bzw. in der diese lebendig-bunt wirken.